• Wie man als Unternehmensführer richtig mit Öffentlichkeiten umgeht

    Donnerstag, 16. April 2015 - keine Kommentare - in Unternehmenskommunikation

    Kai Diekmann, seines Zeichens Chefredakteur der Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben, hat unlängst in einem Interview mit der Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld Top-Managern geraten, offensiv und kommunikativ mit Medien umzugehen. Gleichzeitig warnte er Unternehmer vor einer zu starken Selbstinszenierung und empfahl seinem eigenen CEO eine gesunde Distanz zur Öffentlichkeit. Nun kann man von dem Medium oder Herrn Diekmann halten, was man will – in diesem Punkt hat er jedoch recht.

  • Was ist eigentlich Content Marketing?

    Montag, 23. März 2015 - 4 Kommentare - in Unternehmenskommunikation

    Ein wenig habe ich schon geschmunzelt als ich bei Andreas Quinkert die Mitteilung über den Aufruf zur Blogparade von Robert Weller  las. Content Marketing. Menschen, die beruflich nichts mit Marketing zu tun haben, dürften bei dem Begriff schon die Ohren klingeln. Ist es doch schönster Marketing-Sprech und das bedeutet gemeinhin, mit englischen Begriffen für im Deutschen eher unsexy klingende Themen um sich zu werfen.

  • Wie sprechen Sie Ihre potenziellen Kunden und Geschäftspartner an?

    Donnerstag, 26. Februar 2015 - keine Kommentare - in Marke

    Kennen Sie das? Sie bekommen Xing-Anfragen von Personen, die Sie vielleicht schon einmal gesehen haben oder vielleicht auch gar nicht kennen. In der Nachricht steht dann etwas wie: „Hallo XYZ, ich freue mich, wenn ich Sie/dich in meinem Netzwerk begrüßen kann. Kontakte schaden ja immer dem, der keine hat. Viele Grüße XY.“ Oder die Steigerung dessen – die Kontaktanfrage ohne jegliche persönliche Nachricht von Personen, denen Sie bisher weder begegnet sind noch mit ihnen gesprochen haben.

     

    Das ist sicher ein Extremfall, allerdings nicht so selten wie man vielleicht glauben mag. In meinem Xing-Kontaktfach liegen aktuell 45 dieser offenen Anfragen. In jedem Fall wird deutlich, dass Marketing und Vertrieb häufig etwas ganz Entscheidendes fehlt: das Persönliche, das echte Interesse am Anderen, der zwischenmenschliche Dialog.

  • Wie viel Bullshit produzieren Sie mit Ihrem Eigenmarketing?

    Mittwoch, 18. Februar 2015 - 4 Kommentare - in Marketing

    Wie schreiben Sie Ihre Marketingtexte? Engagieren Sie einen Texter, der in wonnigen Worten dafür sorgt, dass Sie in einem besonders hellen Licht erstrahlen? Ist Ihre Webseite SEO-optimiert (SEO = search engine optimizaton oder deutsch: Suchmaschinenoptimierung) mit exakt berechneter Keyworddichte, damit Google sie ordentlich rankt? Schreiben Sie Ihre Texte am Ende gar selbst und brüten Stunden, Tage oder Wochen darüber, wie Sie sich selbst bzw. Ihr Unternehmen, Ihre Angebote und Ihre gefühlte Alleinstellung am Markt am besten darstellen? Achten Sie dabei darauf, dass die „wichtigen“ Schlagworte gleich ins Auge fallen?

  • Krise oder was? Wie schnell der gute Ruf in Gefahr geraten kann…

    Mittwoch, 11. Februar 2015 - 4 Kommentare - in Reputation

    Gerade ein paar Tage ist es her, da hat sich die beliebte Satire-Sendung „heute-show“ einen ziemlich dicken Klops geleistet. Für die Sendung vom 6.2.1015 hat das Team um Oliver Welke ein Statement einer Linken-Politikerin für das „Nachtmagazin“ der ARD so zusammengeschnitten, dass der Eindruck entstand, die junge Dame halte die AfD für die freundlichere Version der NPD. Warum aus dem Fauxpas kein größerer Schaden entstanden ist, nehme ich hier einmal unter dem Aspekt der Krisenkommunikation unter die Lupe.

  • Wie wichtig ist Ihnen Ethik im Business? Warum erfolgreiche Marken auch ein Versprechen abgeben

    Mittwoch, 28. Januar 2015 - keine Kommentare

    Es war ein spannender und inspirierender Netzwerk-Abend für Unternehmer gestern in den Räumen der impulse GmbH in Hamburg. Journalistische Qualität setzt sich durch und wenn der Leser einen echten Mehrwert erhält, ist er auch bereit dafür zu zahlen, so das Credo von Geschäftsführer und Chefredakteur Dr. Nikolaus Förster. Ein hehrer Anspruch in Zeiten, in denen eine ganze Branche Konzepte für das wirtschaftliche Überleben sucht, Massenentlassungen an der Tagesordnung sind und beim Einkauf redaktioneller Beiträge verbreitet nur noch Almosen gezahlt werden. Ganz bewusst stellt sich Nikolaus Förster gegen die gängige Praxis in der Medienbranche, ausgebildete Redakteure durch billige Honorar-Schreiber zu ersetzen, Neukunden mit Prämien zu ködern und den Vertrieb über redaktionelle Inhalte mitbestimmen zu lassen. Ist die Rückbesinnung auf journalistische Werte ein Erfolgskonzept mit Zukunft?

  • Wie spreche ich mit den Medien – Pressemitteilungen texten, die Journalisten lesen

    Mittwoch, 21. Januar 2015 - keine Kommentare - in Unternehmenskommunikation

    „Tue Gutes und rede darüber“, dieser Leitspruch der Kommunikation hat sich in den meisten Unternehmen durchgesetzt und auch in Zeiten von Dialogkommunikation Bestand. Durch Social Media ist der Dialog mit den Zielgruppen in den Fokus gerückt, dennoch ist klassische Medienarbeit als Bestandteil des Kommunikations-Mixes für Selbstständige und Unternehmen nach wie vor eine wichtige Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen. Vorausgesetzt, es gelingt ihnen, eine für ihre Zielgruppen relevante Redaktion für ihre Inhalte zu interessieren, so dass diese im Anschluss über das Unternehmen berichtet.

    Zielführende Medienarbeit ist ein recht komplexer Vorgang. Deshalb widme ich mich heute nur einem Baustein – der textlichen Aufbereitung von Informationen.

  • Was Unternehmer von der FDP lernen können – oder - Warum Kampagnen kein Vertrauen schaffen

    Mittwoch, 7. Januar 2015 - keine Kommentare - in Marke

    Wann hat es das das letzte Mal gegeben? Nahezu alle Medien haben gestern über die FDP berichtet. Grund war jedoch nicht ein Wechsel an der Parteispitze ein neues politisches Konzept, sondern die neue bunte Welt der Liberalen. Magenta soll die FDP nun wärmer wirken lassen, die bisherigen Parteifarben Gelb und Blau ergänzen und helfen, die Partei aus der Krise zu führen. Aufmerksamkeit für einen Tag hat das neue Layout den Liberalen gebracht. Aber die Rechnung: neues Logo + neue Farbe = neue Marke geht nicht auf. Ein neuer Anstrich – oder Neudeutsch „Corporate Design“ reicht nicht, um die Partei zu profilieren und ist der falsche Ansatz, wenn es um nachhaltige Veränderung geht.

  • Wie steht es um Ihren guten Ruf? oder Warum Werbung ein Unternehmen nicht retten kann

    Mittwoch, 17. Dezember 2014 - keine Kommentare - in Reputation

    Der gute Ruf ist eines der wertvollsten Güter, die ein Unternehmen oder ein Selbstständiger haben kann. Der gute Ruf, die Reputation (lat. Reputatio „Berechnung“), schafft Vertrauen. Das Ansehen eines Unternehmens, eines Selbstständigen oder einer Organisation erlaubt es deren Geschäftspartnern und Kunden abzuschätzen, wie sich das Unternehmen, der Selbstständige, die Organisation verhalten wird, wie die Qualität der (Zusammen-)Arbeit sein wird, wie hoch die Termin- und Kostentreue sein wird. Der gute Ruf, die Reputation, zählt also nicht umsonst zum immateriellen Vermögen und ist Bestandteil des Firmenwertes.

  • Warum keine Strategie zu haben keine gute Strategie ist

    Mittwoch, 10. Dezember 2014 - 2 Kommentare - in Unternehmenskommunikation

    „Wir müssen künftig Social Media machen. Unsere Mitbewerber sind dort auch sehr aktiv.“ Das war kürzlich der Tenor bei einem Kundenmeeting. Genaue Vorstellungen gab es nicht, wohl aber das Bedürfnis, im Wettbewerb nicht hintenan zu stehen und Marktanteile leichtfertig abzuschenken. Man hatte gehört, ein Unternehmensblog sei wichtig, um Inhalte zu produzieren und damit das Ranking in der organischen Suche bei Google zu pushen. Und Videocontent sei wichtig, um auch auf YouTube gefunden zu werden. Facebook, Twitter und Xing – ebenfalls wichtige Medien, wenn es darum gehe, die eigenen Zielgruppen zu erreichen. Alles so weit richtig – und auch nicht. Allgemeingültige Aussagen darüber, was ein Unternehmen braucht und welche Kommunikationsinstrumente letztlich bespielt werden müssen, lassen sich nicht treffen. Und so lautete meine Antwort dann auch: „Es kommt darauf an.“ und „Das ist eine strategische Frage.“

  • Was Fahrstuhlfahren mit Ihrem Business zu tun hat

    Mittwoch, 3. Dezember 2014 - keine Kommentare - in Marketing

    Selbstständige und Unternehmer sind in vielen Situationen gefordert, ihr Business schnell auf den Punkt zu bringen. Neudeutsch heißt das dann Elevator Pitch. Gar nicht so leicht, sich kurz und knapp auf den Punkt vorzustellen, wenn das eigene Portfolio doch so umfassend und die Erfahrungen breit gefächert sind.

  • Warum Präsentationen ihr Ziel verfehlen

    Mittwoch, 26. November 2014 - 4 Kommentare - in Präsenz und Präsentation

    Zugegeben, das liest sich ein wenig verallgemeinernd und provokant. Aber: sind Sie schon einmal bei einem Vortrag weggenickt? Mir wäre das letztens beinahe passiert. Und dabei hatte mich das Thema durchaus interessiert. Immerhin fand ich es so spannend, dass ich die Einladung zum Businesslunch gern angenommen, mich mit dem Auto mittags in die Hamburger Innenstadt gekämpft und nach sportlicher Parkplatzsuche eine Handvoll Münzen in den hungrigen Parkautomaten eingeworfen hatte. Die Runde – Beraterkollegen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, in der Mehrzahl männlich. Der Raum war gut gefüllt mit grauen, dunkelblauen und schwarzen Anzügen und ich nahm in der ersten Reihe Platz.

     

     

  • Kommunikation ist mehr als Worte...

    Mittwoch, 19. November 2014 - keine Kommentare - in PR allgemein

    In fast jedem Team, auf jeder Party und in jedem Netzwerk gibt es mindestens einen von ihnen: Lautsprecher. Menschen also, die gewaltig das Gefieder plustern, sich in Szene setzen und auf Teufel komm raus Eindruck hinterlassen wollen. In lässig-provokanter Körperhaltung reden sie gern und lange über das, was sie besonders und anders macht, ihre Erfolge und die Stationen ihres Schaffens. Sie erfreuen sich daran, die Entgegnungen anderer leicht belehrend schlagfertig zu parieren und das letzte Wort zu haben. Schließlich sind sie die Experten und lassen andere nur allzu gern an ihrer überbordenden Kompetenz teilhaben.

  • Vergessen Sie den USP! oder Warum Sie mit Fakten allein keine Kunden gewinnen

    Mittwoch, 9. Juli 2014 - 3 Kommentare - in Marketing

    In früheren Jahrzehnten ging im Marketing und Verkaufspsychologie nichts ohne ihn: den USP oder Neudeutsch: unique selling proposition. Dieses Alleinstellungsmerkmal, welches ein Angebot, ein Unternehmen, deutlich von Mitbewerbern abhebt und einen einzigartigen Kundennutzen verspricht. Der Mensch als bewusster Entscheider, der logisch abwägt, welches Angebot das für ultimativ Beste ist und dann rational entscheidet – eine schöne Vorstellung.

  • Warum Sie bei Unternehmenspublikationen einmal die Brille wechseln sollten

    Dienstag, 1. Juli 2014 - keine Kommentare - in Unternehmenskommunikation

    Eine Imagebroschüre gehört in nahezu jedem Unternehmen zur Grundausstattung. Viel Geld geben Selbstständige und Unternehmen dafür aus, sich in einem möglichst guten Licht zu präsentieren. Wirklich? Beim zweiten Blick wirken die meisten Imagebroschüren auffällig austauschbar.